Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Tobis Freublase

Veröffentlicht: 9. November 2015 in Allgemein

WinniWana

Ist das nicht schön, wenn man nach Hause kommt und der Hund sich so sehr freut, einen zu sehen, dass er erst einmal je nach gespeicherter Menge alles volltröpfelt oder sogar komplett auf die Schuhe pinkelt? Das wirklich Interessante daran ist: Die schaffen das sogar, wenn sie gerade erst draußen waren und entsprechend absolut ausgepinkelt sein müssten.

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Freundschaft

Veröffentlicht: 28. September 2015 in Allgemein
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Was ist das eigentlich, diese Freundschaft? Was macht sie mit uns? Freundschaft hat etwas mit Symphatie und Vertrauen zu tun.

Es gibt noch die Unterscheidung Freunde und Bekannte, enge Freunde, gute Freunde, beste Freunde. Aber ab wann ist man was? Gibt es dafür überhaupt eine feste Definition? Ich glaube, das sich das von Mensch zu Mensch unterscheidet. Für die einen sind Freunde Menschen die immer lieb und nett sind, nie schlecht drauf und immer gute Laune verbreiten, für andere wiederum ist ein Freund ein Mensch mit dem man über alles reden kann, über Gott und die Welt, über lustige und ernste Themen, mit dem man sich auch mal streiten kann, ohne das die gesamte Freundschaft danach tot ist. Wo man mal ausfällig werden kann wo auch der andere mal ausfällig werden kann. Dem man auch mal sagen kann „Du, es reicht jetzt.“ ohne das daraus eine Feindschaft entsteht oder man gleich auf ignore steht. Freunde schleppen die Kisten beim Umzug (und beim nächsten Umzug und beim übernächsten Umzug). Sie hören sich Beziehungsprobleme und Zukunftssorgen an. Klar ist: Freunde müssen einiges aushalten.

Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen. Es sei denn, diese Freundschaft wird schnell wegen eines Streites weggeworfen. Aber war es dann überhaupt eine echte wahre Freundschaft? Wenn sie so leicht einfach beendet wird? Ein Gedicht sagt, „Sag niemals nie“. Der letzte Absatz „Niemand ist Deiner Tränen wert, derjenige, der sie wert ist, wird Dich niemals zum Weinen bringen.“

Aber lässt man den Menschen, der einem wehtut, dann auch einfach gehen? Grübelt man nicht eher Ewigkeiten noch über das „Warum?“ nach? Und über die Frage, warum dieser Mensch die Freundschaft wegen eines kleinen Streites oder einer Meinungsverschiedenheit über Bord wirft, die Tür zuknallt, ohne nach dem Grund zu fragen. War es wirklich so wenig? War die Freundschaft so wenig wert?

Über Tage, Wochen, Monate entstand aus einem Kontakt eine Bekanntschaft, man lernte sich kennen, fand Gemeinsamkeiten und Gegensätze, aus einer Bekanntschaft wurde eine Freundschaft, mit viel Spaß und netten Gesprächen. Nie fiel ein böses Wort. Dann, der erste Streit, und alles soll vorbei sein? Die Tür die mit viel Arbeit geöffnet wurde ist einfach wieder zu? War alles umsonst?

Ich habe keine Antworten auf all diese Fragen. Auf meiner Suche nach der Frage „Was ist Freundschaft?“ fand ich das Gedicht „Baum der Freundschaft“ von dem südamerikanischen Missionar Paul Montes, welches er in Venezuela schrieb. Einen Teil davon zitiere ich hier:

Es gibt Menschen in unserem Leben,
die uns glücklich machen,
nur weil wir sie getroffen haben.
Manche davon begleiten uns
ein Stück weit durch das Leben,
manchmal Monate- oder jahrelang,
andere treffen wir zufällig
zwischen einzelnen Schritten.
Freunde nennen wir sie alle,
doch sind sie Freunde auf unterschiedliche Art.

Freundschaft ist eben Freundschaft. Sie ist wichtig.  Es reicht ein Wort, um einen Menschen zum Weinen zu bringen, aber es braucht 1000 Worte, um die Tränen wieder zu trocknen! Tut ein Freund einem andern weh, ist Freundschaft zumindestens bei mir erst mal nicht möglich. Ich verzeihe nicht so einfach einen Freundschaftsbruch.

Leb wohl, Raven. Es war trotz aller Unterschiede eine interessante und schöne Freundschaft.

Es kommt ein Zeitpunkt in deinem Leben
an dem du realisierst, wer dir wichtig ist,
wer es nie war und wer es immer sein wird.
Also, mach dir keine Gedanken über die Menschen
aus deiner Vergangenheit, denn es gibt einen Grund,
warum sie es nicht in deine Zukunft geschafft haben.

(Verfasser unbekannt)

Der Tod

Veröffentlicht: 4. April 2015 in Allgemein
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Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind ?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.

  © Mascha Kaleko

Der Tod… er begleitet uns, verletzt uns, tut weh. Doch zum Leben gehört das sterben dazu. Etwas das lebt, stirbt irgendwann. Manche Menschen oder Tiere begleiten uns einen Teil des Weges, dann verlassen sie uns wieder. Für manche endet der Weg dann und auch das Leben. Dann gehen sie auf die letzte Reise. Die Reise ohne Wiederkehr. Wohin man ihnen erst folgen kann, wenn der eigene Weg zu Ende ist.

Doch warum? Warum bleiben wir zurück? Man sagt immer, der arme Mensch der gestorben ist. Aber, dem ist es jetzt, wo er Tod ist ja relativ egal, oder nicht? Er ist schließlich schon weiter gegangen. Ein Sprichwort sagt „Bedaure nicht die Toten. Bedaure die Lebenden!“

Es gibt eine Geschichte. Von Wasserkäfern und Libellen. Ich glaube, wir sind diese Wasserkäfer und die Menschen die die letzte Reise bereits angetreten haben sind die Libellen. Sie können nicht mehr zurück und wir können ihnen erst folgen, wenn unsere Zeit gekommen ist. Vorher müssen wir damit Leben, dass sie fort sind. Freunde, Verwandte…. Geliebte Menschen die einfach fort sind. Aus verschiedenen Gründen kommt der Tod. Krankheit, Alter, manchmal sogar weil derjenige den Tod gewählt hat, statt zu Leben.

R.I.P. Jeremy J. Ich hoffe du hast jetzt Frieden gefunden. Leb wohl.

Leider ist der Verfasser Unbekannt. Ich habe diese Geschichte auf vielen Seiten gefunden, doch stets fehlt der Verfasser oder es steht darunter: Verfasser unbekannt. Doch ich finde diese Geschichte wundervoll und möchte sie an meine Mitmenschen weiter geben. Lieber Verfasser der Geschichte, solltest du sie hier finden, melde dich. Ich werde dann unverzüglich dein Copyright darunter geben.

Die Geschichte von den Wasserkäfern und der Libelle …

Am Boden eines kleines ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.

Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.

Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: “Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?”

Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück.
“Ist das nicht merkwürdig?”, sagte der erste Wasserkäfer.
“War er denn hier nicht glücklich bei uns?”, fragte der zweite.
“Wo er jetzt wohl ist?”,  wunderte sich der dritte.
Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. “Ich habe eine Idee”, sagte er. “Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum.” “Wir versprechen es”, sagten alle feierlich.

Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.

Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel – und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.

Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.

In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.

Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wasser ab.

“Ich kann nicht zurück.” sagte sie traurig. “Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen.”
Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: “Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.”

Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.

Zeitlupe

Veröffentlicht: 23. März 2015 in Allgemein
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Das soll eine Schreibweise einer Geschichte sein. Ähh… Zeitlupe schreiben? Bitte was? Also, mir wird das grade erzählt, dass das die Erzählung von einer Situation ist, die nur wenige Minuten dauert, einem aber eeeewig lange vorkommt, da Gefühle wie Angst, Aufregung und Panik hinzukommen. Die Schreibweise soll genau diese Gefühle beim Leser erzeugen, so dass dieser so richtig der Situation mitfühlen und mitfiebern kann. Ist das alles? Naja das kann ja nun nicht so schwer sein, oder?

Ein dunkler Personenwagen fuhr frontal gegen ein Motorrad, welches sich nun neigte. Es kippte, langsam, ganz langsam und der Fahrer schwebte etwas über dem Motorrad, während das Motorrad weiter kippte. Es dauerte noch eine Weile, bis das Motorrad auf der Straße lag, um dann langsam, wie von einer Geisterhand getragen, sich etwas aufzurichten und anschließend auf die andere Straßenseite zuschwebte. Der Fahrer befand sich noch immer in der Luft, aber jetzt über dem Kühler des Autos. Behutsam fiel er nun in Richtung des Kühlers. Er landete seitlich auf dem Blech, das nun immer tiefer eingedrückt wurde. Auf dem Blech rutschend bewegte er sich in Richtung Frontscheibe, erreichte sie, beulte sie ein und tausend kleine Risse bildeten sich in der Scheibe. Aber was ist das? Er erhob sich nun bis zur Höhe meines Kopfes, flog in die Richtung, aus der er gekommen war, befand sich jetzt weit vor dem Auto, schwebte dem Straßenbelag zu, erreichte ihn prallte auf und blieb gekrümmt liegen. Immer noch stand ich, völlig versteinert auf dem Mittelstreifen, als Passanten bereits zu der Frau liefen. Der Fahrer des Autos, auch völlig geschockt stand neben mir, als er leise sagte: „Ich habe alles wie in einer Zeitlupe erlebt.“

Joooaa, geht so. Ist nicht perfekt… aber es ist wohl eine Zeitlupengeschichte *kicher* natürlich fehlt das komplette drum herum,. denn laut Deutschbuch werden in dieser Kurzgeschichte besondere Stilmittel verwendet:

  • eine überraschende Wende (Pointe) zum Schluss,
  • dieUmgangssprache in den direkten Reden,
  • eine Zeitlupenschilderung am Höhepunkt,
  • eine Gegenüberstellung mit einer Schwarz-Weiß-Malerei

Wikipedia sagt dazu:

Die Zeitlupe (auch unter dem Anglizismus Slow Motion, engl. ‚langsame Bewegung‘ oder als Akronym Slomo, bekannt) ist eine in der Filmtechnik und Computersimulation angewandte Methode, die Bewegungsabläufe verlangsamt darstellt. (Zeitlupe)

Das erscheint mir nicht ganz das zu sein, was das Deutschbuch uns hier weismachen will, also habe ich weiter geforscht und bin auf den sogenannten Sekundenstil aus der Literatur gestoßen. Darüber weiß Wikipedia ähnliches zu erzählen, wie das, was das Deutschbuch da erzählt.

Sekundenstil ist die Bezeichnung für eine in der epischen Dichtung des Naturalismus erstmals entwickelte Technik, deren Ziel die volle Deckungsgleichheit von Erzählzeit und erzählter Zeit war.

In erzählender Weise werden kleinste Bewegungen, Geräusche und optische Eindrücke zeitgetreu (sekundenweise) dargestellt. Jedes noch so banale Detail wird geradezu protokollarisch festgehalten, um beispielsweise dem natürlichen Sprechen möglichst nahe zukommen: Stottern, Stammeln, Dialekt, Ausrufe, unvollständige Sätze, Atempausen, Nebengeräusche… So entsteht eine starke Annäherung zwischen der äußeren und der inneren Wirklichkeit und das Erzählte wirkt unmittelbarer und authentischer. Der Sekundenstil ist somit ein Schreibstil, der eine filmisch-dokumentarische Atmosphäre erzeugt und sich z. B. für die Darstellung eines Milieus besonders eignet. (Sekundenstil)

Ahhh, jaaa genau das war gemeint und gesucht. Warum machen dann die Österreicher in ihrem Deutschbuch aus dem Sekundenstil die Zeitlupe, wo das eine doch eine Filmtechnik und das andere die Schreibweise ist. Ganz eindeutig verwirrend. Oder aber ich bin nur verwirrt, was auch nichts neues wäre. Na, jedenfalls hätten wir das also jetzt aufgeklärt. Sekundenstil hätte mir mehr gesagt, als die bloße Aussage von Max „Wir müssen ’nen Text in Zeitlupe schreiben.“. Ähhh ok, also gaaaaaaaaaaanz langsam Buchstabe für Buchstabe schreiben? *kicher*

Jedenfalls bin ich jetzt deutlich schlauer als zuvor. Ihr auch? Na hoffentlich.