Die DLRG beim Zissel 2017

Veröffentlicht: 12. August 2017 in Allgemein, DLRG
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Zum ersten Mal 1926 veranstaltet, findet das traditionsreiche Heimat- und Wasserfest immer am ersten Wochenende im August statt. Es ist ein Fest zu Ehren des Flusses zurückverfolgbar bis ins 15. Jahrhundert. Genannt wird es auch das Kasseläner Zissel, ein großer Vergnügungspark mit seinen Ständen, Karussells, diversen Fahrgeschäften, Buden, Musik-Bühnen und dem Rahmenprogramm drum herum, das aus diversen Wassershows besteht. „Zissel“ als Name stammt möglicherweise aus dem Plattdeutschen von „zisseln“, also Geld verzisseln zum Fröhlich- und Lustigsein, sodass der Begriff wohl für feierliche Aktivitäten und Lebensfreude steht.

Es beginnt mit der Wasserskishow am Donnerstag vor dem eigentlichen Zissel, weiter geht es am Freitag mit dem Hissen des Zisselhärings, das die offizielle Eröffnung des Kasseläner Zissels bedeutet, und der anschließenden nächtlichen Lampionfahrt auf der Fulda.

Die Mitglieder der DLRG „Deutschen Lebensretter Gesellschaft“ arbeiten bei derartigen Veranstaltungen freiwillig und ehremamtlich in ihrer Freizeit, während sich die anderen Menschen in ihrer Freizeit auf dem Vergnügungspark tummeln. Daher ist es für mich wichtig, ihre Arbeit in Form dieses Artikels zu würdigen und mit der Öffentlichkeit zu teilen.

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Bootsführer Tomas Remane und Besatzung

Die Bootsmannschaften der DLRG Kassel, unterstützt von den Teams aus Rothenburg an der Fulda und Berlin, sorgen für einen geordneten Ablauf beim Hissen und haben bereits am Donnerstag den Dienst mit den Vorbereitungen sowie der Aufsicht über die Wasserskishow angetreten. Ihre Aufgabe ist es, die Schausteller und deren Zubehör wenn nötig aus dem Wasser zu fischen. Weiter geht es dann am Samstagnachmittag, wenn das Drachenbootrennen stattfindet. Die DLRG ist auf der Mitte der Strecke an einem kleinen Landungsplatz stationiert und hat die gesamte Strecke im Blick.

Beim Fackelschwimmen am Samstagabend nehmen viele DLRG-Mitglieder teil, doch einige müssen auch als Bootsbesatzung ausrücken. Diese wiederum haben die schwierige Aufgabe, die Situation in dem schummrigen Licht der Fackeln richtig zu beurteilen, um rechtzeitig eingreifen zu können. Die DLRG nutzt hierbei die sogenannten propellerlosen JET-Boote, um bei Bedarf in die Menge hineinfahren zu können.

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Teilnehmer und Bootsmannschaften auf dem Weg zum Fackelschwimmen

Die Wasserschutzpolizei unterstützt hierbei die DLRG mit zwei bis drei Booten. Um 21.30 Uhr geht es bekleidet mit Neoprenanzug und ausgerüstet mit Fackel und Getränkeflasche ins Wasser. Teilnehmen kann jeder, der sicher im Rückwärtsschwimmen ist oder ein Schwimmabzeichen besitzt. Zwischen der Schwimmbadbrücke und dem Nautic-Klub kurz vor der Schleuse schwimmen die Fackelschwimmer begleitet von der Fullenixe die Fulle herunter und können sich zwischendurch bei den Vereinen an den diversen Anlegestellen stärken. Am Ziel vor der Regattawiese gibt es für alle noch ein auf Surfbrettern aufgestelltes Feuerwerk zu sehen.

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Die DLRG im Einsatz beim Wasserfestumzug

Am Sonntag beim Wasserfestumzug begleitet die DLRG die Boote. Alle Vereine fahren mit viel Trara, diversen „Fullewasser Fullewasser, HOI HOI HOI“-Rufen, lauter Musik, bunten Farben und vielen Ballons vorbei. Alle zeigen noch einmal, wer dabei ist und was sie alles können. Auch die Hoheiten sind dabei auf einem Schlepper vom Wasserschifffahrtsamt.
Die Wasserschutzpolizei fährt vorneweg. Die Arbeit der DLRG endet mit dem Abhängen des Zisselhärings am Montag sowie dem Feuerwerk am Montagabend.

Stationiert ist die DLRG auf der anderen Seite der Fulda in der Jahnstraße 64 in Kassel Unterneustadt. Es gibt den Funkdienst, Bootsdienst, Küchendienst und diverse andere Arbeiten zu verrichten, das alles ist auf einem Dienstplan festgelegt. Der Funkdienst, mit Zettel und Stift ausgerüstet, ist immer auf der Station und überwacht – wie der Name verrät – den Stationsfunk. Der Bootsdienst meldet sich beim Funkdienst ab, sodass immer bekannt ist, wer auf welchem Boot unterwegs ist. Es gibt fünf Einsatzboote, und alle haben eine eigene Kennung sowie eigene Namen nach bekannten Persönlichkeiten aus der DLRG – Geschichte oder im Zusammenhang mit der Fulda: Hansi Meister, Karl Hilgers, Hermann Schade, Berlin und natürlich die rote Feuerqualle, das bekannteste Boot der DLRG.

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Station in der Jahnstraße 64a

Auf den Booten sind die Aufgaben verteilt, denn es gibt immer einen Bootsführer und einen Bootsfunker. So kann sich der Bootsführer ganz aufs Fahren konzentrieren, während der Bootsfunker die Station auf dem laufenden hält. Zusätzlich sind die Bootsmannschaften immer geschlechtergemischt,sodass zum Beispiel, wenn es bei einem Einsatz eine verletzte Frau gibt, die aber ausschließlich von einer Frau sich anfassen lassen will, auch eine im Boot zur Stelle ist.

Die Unterkunft der DLRG-Mitglieder ist direkt neben der Station auf dem Gelände.Die Station enthält die notwendige Technik zur Wartung der Boote, eine Küche für die Verpflegung, Toilette, Geräteschuppen, abgeschlossene Motzerhütte sowie Gemeinschaftsduschen.

Bild1Auf diese Weise ist immer eine Besatzung vor Ort während des gesamten Zissels, denn der Dienst geht oft bis spät in die Nacht, und Vorbereitungen in der Früh für den Tag laufen so viel entspannter ab. Zwischendurch hat die Besatzung die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder in der Pause mal ein Schläfchen zu machen. Die Uniformen sind in auffälligem rot und gelb mit Reflektorstreifen und DLRG-, Wasserrettung- oder Sanitäter­aufschrift.

Trotz der vielen Arbeit und den diversen Verpflichtungen ist es doch ein lustiges Völkchen, denn die stationseigene Cantinaband sorgt mit den „10 kleinen Fischen“, diversen „Blasen an den Füßen“ und anderem lustigen Liedergemisch, Knoten knüpfen, Essen und Trinken, Malen, Schreiben, Erklärungen und Vorbereitungen für Kurzweil der DLRG-Besatzung in den Pausen zwischen den Einsätzen. Je mehr Unterstützung die DLRG von anderen Stationen bekommt, desto entspannter gestaltet sich der Einsatz.

Wer mehr über die Arbeit der DLRG wissen möchte, findet allerlei Informationen auf der Homepage https://kassel.dlrg.de/.

Die DLRG rettet Leben

Veröffentlicht: 12. Juli 2017 in Allgemein, DLRG

Zeitnah veröffentlicht auf der Nordhessen Rundschau als Gastautor.

 

Jeder findet es gut, dass es Leute gibt, die das machen, aber das ist ein Job, den keiner will. „Mir kann das ja nicht passieren“ denkt sich vielleicht auch der Leser, doch wenn es mal so weit ist, ist jeder froh, wenn ein Rettungsschwimmer in der Nähe ist. Aber wie so oft: Hinterher ist man schlauer.

Es gibt Kaffee und Kuchen an der Seglergaststätte. Die DLRG hat zum Tag der offenen Tür eingeladen, aber im Grunde habe ich das nur durch Zufall erfahren. Hintergrund der Aktion ist eine Spendensammlung, da für ein Boot ein neuer Motor benötigt wird. Das sind Kosten im Bereich von neun bis zwölftausend Euro, und die müssen erst einmal gesammelt werden.

Die DLRG ist nicht nur für den Wachtposten in der Seglergaststätte zuständig, sondern begleitet auch alle Veranstaltungen in dieser Gegend. Dazu müssen sich immer genügend Freiwillige bereit finden, denn die Ortsgruppe Kassel hat keine „Angestellten“, die man einfach so abkommandieren könnte.

 

Tomas Remane demonstriert das richtige Werfen des Rettungsleinenwurfballs

Wie Kai Ostermann, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Kassel, erklärte, wurde die DLRG im Jahre 1913 gegründet. Vorausgegangen war im Jahr zuvor ein schweres Unglück auf der Seebrücke in Binz auf Rügen. Als ein bekanntes Ausflugsschiff anlegte und zahlreiche Menschen sich auf die Brücke drängten, um das Spektakel zu sehen. Diese konnte die Menschenmassen allerdings nicht tragen, weshalb sie einstürzte und viele ins Wasser stürzten. Damals war die Fähigkeit, schwimmen zu können, nur den Reichen vorbehalten. Auch wenn die Besatzung des Schiffes ihnen zu Hilfe kam, ertranken 16 Menschen, darunter 2 Kinder, in der Ostsee.

Das wichtigste für den Erfolg ihrer Arbeit ist die Kinder- und Jugendarbeit. Der Nachwuchs sorgt für frischen Wind und Menschen, die Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit haben. In Kassel ist dies das Jugend-Einsatz-Team, kurz JET.

Während einiger Übungen unter Anleitung von Tomas Remane erfuhren wir, dass sich diese Übungen der Nachwuchsretter vor allem auf das Team, Vertrauen und Kommunikation fokussieren. Auch die Technik, wie man einen Rettungsleinenwurfball richtig und vor allem weit genug zum sich im Wasser befindenden wirft wurde gezeigt und fleißig geübt. Der Trick dabei ist, dass nicht nur der Ball geworfen wird, sondern auch ein Stück der Rettungsleine hinterher. Da der Ball dann die Leine nicht hinter sich herziehen muss, ergibt sich eine größere Reichweite. Eigentlich nur etwas angewandte Physik, aber auf die Idee muss man erst einmal kommen! An der Leine ist der Ball befestigt, und damit lässt sich der zu Rettende sicher wieder ans Ufer ziehen.

Rettungsschauübung

Rettung naht! (Natürlich würden sie im Ernstfall niemals in voller Fahrt auf die Verletzten zufahren.)

Zwei Freizeitruderer sind auf dem Bugasee in „Seenot“ geraten. Sie sind verletzt und können aus eigener Kraft nicht mehr zum Ufer gelangen. Passend für das Event wurden sie von der Schminkgruppe „gestylt“. Diese Gruppe sorgt nicht nur für die Kasseler dafür, bei Übungen realistische „Verletzte“ darstellen zu können.

Die Retter fahren mit dem Schlauchboot „Feuerqualle“ auf den See hinaus zu den Verletzten. Nach einem kurzen Gespräch über den Zustand übernehmen sie diese auf ihr Boot, mit dem sie dann zum Bootsanleger transportiert werden. Dort werden sie von der dort bereitstehenden Rettungsmannschaft erstversorgt, bis der zwischenzeitlich alarmierte Rettungsdienst eingetroffen ist. Während dessen fährt die Bootsmannschaft ein zweites mal auf den See hinaus und birgt das Ruderboot, das zunächst dort zurückgelassen wurde.

Die Feuerqualle erreicht den Anleger

Es war ein schöner und sehr informativer Nachmittag. Die DLRG baut auf Menschen, welche Spaß an ihrer Tätigkeit haben und auf den Nachwuchs, der mit Witz und Ernst lernt, was es heißt, zum DLRG zu gehören. Anleiter, die auf der Wurfleine stehen oder die Augenbinde ebenfalls überstreifen, die ruhig und sachlich den Hintergrund erklären, aber auch mit den Kindern lachen können. Manche Dinge sind unbezahlbar – für alles andere gibt es diese Spendenkasse. Das Geld daraus wird, wie oben bereits erwähnt für einen 90 PS Außenborder gesammelt, damit die Rettungshelfer noch effektiver und schneller am Problemort eintreffen können.

Die DLRG Kassel freut sich natürlich auch über Spenden unserer Leser auf das Konto DE41 5205 0353 0000 0898 98 bei der Kasseler Sparkasse. Und auf der Homepage der Ortsgruppe gibt es natürlich weitere Informationen.

Connichi

Veröffentlicht: 23. September 2016 in Allgemein
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Seit ich denken kann und länger lebe ich bereits in Kassel und doch war für mich die Connichi stets ein Rätsel, da ich mit japanischen Mangas und dergleichen nicht wirklich etwas anfangen konnte. Auf der Connichi 2016 hatte ich nun also das Privileg mit jährlich wiederkommenden Besuchern die selbe erleben zu dürfen. Und das nicht etwa aus dem Blick eines Fotographen oder Pressemenschen der sich, die in seinen Augen, tollsten und ausgefallensten Kostüme raussucht und diese als Standart bezeichnet, sondern aus dem Blick der Cosplayer wodurch ich unmerklich ebenfalls zu einem Cosplayer wurde.

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Was man zu Beginn sagen sollte, je ausgefallener die Kostüme, desto länger dauert die Vorbereitungszeit am Morgen und teilweise auch schon am Abend zuvor. Meine Freunde Kia und Yuki standen zwischen 7 und 8 Uhr auf um gegen 14 Uhr komplett gestylt auf der Con zu sein. Tattoos werden passend zum Cosplay am Abend zu vor mit dickem Eyelinerstift auf die Haut gemalt, mit der selben Technik wie man Wandtattoos an die Wand bekommt ohne es aufzukleben. Das Gepäck – ganz ohne Schlafsack oder Luftmatratze, sah bereits so aus als wollten die drei Mädels bei mir einziehen oder zumindest länger bleiben als 4 Tage. Aber natürlich braucht man für jeden Tag ein anderes Cosplay, sonst würde es ja langweilig werden.

Natürlich kam man auch ohne Verkleidung auf die Connichi, aber ähnlich wie auf den Mittelaltermärkten fiel der Begriff „Touri“ erstaunlich oft. Für den Samstag habe ich eine Tageskarte für 30 Euro ergattern können. So landete ich also zum ersten mal dort. Mich empfing zum einen eine komplett zugeparkte gegend rund um die Stadthalle. Selbst in den kleinen Straßen der Anwohner standen sie ohne Rücksicht auf Garagenausfahrten. Teilweise wurden auch andere Autos zugeparkt. Na wenn das nicht ein gefundenes Fressen für Knöllchenverteiler gewesen wäre, aber erstaunlicherweise gabs kaum bis gar keine Kontrollen. Das nächste was ich sah, war ein völlig überfüllter Stadtpark, Menschenmassen die um, auf und vor der Mauer standen sowie einen breiten Strom runter zur Stadthalle. Das nächste was auffiel war, dass die Sicherheitsvorkehrungen eher lasch waren. Ich kam mit einem spitzen Dolch (nicht scharf aber die Spitze durchaus nicht zu unterschätzen) auf das Gelände, ohne das irgendjemand gefragt hat – ich hatte nicht bedacht, dass die Sicherheitsbestimmungen bei der Connichi anders sein könnten als auf Mittelaltermärkten.

Im Matsuri aßen wir Ramen ラーメン, mit wenigen Nudeln, einem Stück Fleisch und einer undefinierbar schmeckenden Plörre, Yakisoba 焼きそば mit ebenfalls einem eher undefinierbaren Geschmack, die japanischen Würstchen am Spieß 棒付きフランク waren nichts weiter als Wiener Würstchen am Holzspieß mit süß sauer Sauce, der japanische Crêpe mit Brownies oder Käsekuchen クレ–プ war laut herumfragen gut und essbar. Es schmeckte zwar gut, war aber nichts besonderes. Kakigori かき氷 , crushed Ice mit zwei verschiedenen Sorten Sirup war sehr lecker, wenn man nicht den Fehler machte, Minze zu wählen und was besonders gut war, Yakitori 焼き鳥, an Spießen eingelegtes und gegrilltes Hähnchen mit süß sauer Sauce, das Fleisch war hauchzart. Soviel zum Essen. Der Bubble Tea war super lecker. Er wird dort trotz des allgemeinen Verbots aufgrund der Krebserregenden Stoffe in den Kugeln verkauft.

 

Die Menschen waren größtenteils freundlich, gleich per du, lustig und verrückt. Neben den schreiend bunten und grellen Kostümen gab es natürlich auch die dezenteren oder auch ganz in schwarz gekleidete Figuren. Je teurer bzw aufwendiger das Outfit war, desto mehr neigten die Cosplayer allerdings zur Hochnäsigkeit. Allerdings fallen die kaum auf in der Masse von Charakteren aus Hobbit, Herr der Ringe, Harry Potter, Mangas, Sailor Moon, Star Wars, einem Ort wo Tauriels, Nekos, Laws und Darth Vaders gemeinsam abhängen ohne sich über den anderen lustig zu machen. Kaufen konnte man dort eine Vielzahl an Dingen. Wicks, spitze Ohren, Kostüme, Schmuck, Taschen, Schuhe, Zeichnungen und natürlich auch Figuren, DVDs und Poster.

Seltsam wurde es dann am Samstag für einige Zeit als es plötzlich anfing zu regnen. Wir wollten eigentlich zum Reparatur service rein und uns dort noch ein wenig im trockenen umschauen. Leider waren sämtliche Türen fest verschlossen. Keiner wurde reingelassen und keiner wurde hinaus gelassen. So waren also die, die drinnen waren zwar im warmen aber eingesperrt und alle anderen standen im kalten nassen Regen und waren ausgesperrt, trotz teurer Con-Karte. Was also tun? Erfahren hat man nichts. Später kam dann die Information das jemand sich drinnen verdächtig verhalten hatte und deswegen alle gecheckt werden mussten die drinnen standen. Wir haben uns währenddessen  in meinem Auto aufgewärmt.

 

Jedoch letztenendes war es ein lustiges Wochenenden mit vielen Themen und vielen unterschiedlichen Menschen, lustigen aber auch bewegenden Szenen und viel Spaß. Nebenbei habe ich noch gelernt das Mangafans nicht nur eine seltsame kleine Gemeinde sind, sondern ähnlich wie Mittelalterfans tolerant und freundlich gleichgesinnten wie auch anders gesinnten gegenüber stehen und Themen wie Sex, Bi oder Hetero keine Tabuthemen sind sondern offen angesprochen werden.

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Und zum Schluss: Natürlich passt nicht jeder in jede Gruppe. Wer reiche Fangirls sucht ist grade in diesem Haufen nicht ganz am richtigen Ort. Alles in allem ein wundervolles Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften und zwei neuen Freunden, welche beide nächstes Jahr gerne wieder bei mir Willkommen sind. Kia und Yuki 😀 ich freu mich auf euch.

 

 

Sonnenstrahlen

Veröffentlicht: 19. Juni 2016 in Gedichte

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Sonnenstrahlen schützen mich
vor der ew’gen Dunkelheit,

selbst bei Nacht und Nebelsoße
gibt’s Träume und Wünsche für Kleine und Große.

Über uns die Wolken munter,
strahlt der Mond zu uns herunter.

Wird auf ewig nicht verzagen
erst im Morgengrauen vertagen.

Die Sonne schenkt uns Lebenslicht
und Hoffnung kommt wieder in Sicht.

Die riesengroße Farbenpracht
ist verzaubernd, gib bloß Acht.

Das du ihr nicht ganz verfällst
und dir deine Fassung behälst.

Genieß der Sonne warmes strahlen,
genieß der Blumen sanftes prahlen.

Immer wenn du große Sorgen,
das Recht nehmen dir Zeit zu borgen.

Geh hinaus und hol ihn dir,
den Frieden der Natur von ihr.

Finde selbst den eignen Frieden
mit Hilfe der Sonne, die wir lieben.

© ShadowKiri

Man nehme…. ein Webspace, zum Beispiel von one.com, eine Idee vielleicht schon mit Excel entworfen und natürlich ein wenig Verständnis für HTML oder Javascript oder PHP. Wobei das auch nicht so unbedingt zwingend erforderlich ist.

Dann kann man damit anfangen die Exceltabellen einmal in HTML umzuschreiben, mit <table> <form> <body> <option> <select> und vielem mehr. In der Hoffnung das es halbwegs vernünftig am Ende aussieht. Wenn man doof ist – so wie ich – dann macht man die farben und alles in der Tabelle direkt und schreibt sich dumm und dusslig, anstatt sich einfach dazu ’ne CSS Datei anzulegen, also ein Stylesheet. Aber gut, es geht natürlich auch umständlich. Das sieht dann so aus:

<tr valign=“bottom“>
<td width=“98″ height=“20″ bgcolor=“#d9d9d9″ style=“border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1.50pt solid #000000; border-right: 1px solid #000000; padding: 0.05cm“>
<p align=“left“>ifthenelse</p>
</td>
<td width=“180″ bgcolor=“#d9d9d9″ style=“border: 1px solid #000000; padding: 0.05cm“ sdval=“0″ sdnum=“3079;“>
<p align=“right“>0</p>
</td>
<td width=“163″ bgcolor=“#d9d9d9″ style=“border: 1px solid #000000; padding: 0.05cm“ sdval=“0″ sdnum=“3079;“>
<p align=“right“>0</p>
</td>
<td width=“156″ bgcolor=“#d9d9d9″ style=“border-top: 1px solid #000000; border-bottom: 1px solid #000000; border-left: 1px solid #000000; border-right: 1.50pt solid #000000; padding: 0.05cm“ sdval=“0″ sdnum=“3079;“>
<p align=“right“>0</p>
</td>
</tr>

Im Grunde ziemlich doof. Wobei ja das Ergebnis nicht mal hässlich ist. Das ist jetzt auch nicht die ganze Tabelle sondern nur eine Tabellenzeile (tr = table row).

Ziel soll am Ende sein, dass man eine Seite hat bei der Informationen pro Spieler eingegeben werden können, welche dann auf einer weiteren „Seite“ zusammengefasst in einer Liste auftauchen.

 

Fortsetzung folgt…