Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Connichi

Veröffentlicht: 23. September 2016 in Allgemein
Schlagwörter:, , ,

Seit ich denken kann und länger lebe ich bereits in Kassel und doch war für mich die Connichi stets ein Rätsel, da ich mit japanischen Mangas und dergleichen nicht wirklich etwas anfangen konnte. Auf der Connichi 2016 hatte ich nun also das Privileg mit jährlich wiederkommenden Besuchern die selbe erleben zu dürfen. Und das nicht etwa aus dem Blick eines Fotographen oder Pressemenschen der sich, die in seinen Augen, tollsten und ausgefallensten Kostüme raussucht und diese als Standart bezeichnet, sondern aus dem Blick der Cosplayer wodurch ich unmerklich ebenfalls zu einem Cosplayer wurde.

event-74294

Was man zu Beginn sagen sollte, je ausgefallener die Kostüme, desto länger dauert die Vorbereitungszeit am Morgen und teilweise auch schon am Abend zuvor. Meine Freunde Kia und Yuki standen zwischen 7 und 8 Uhr auf um gegen 14 Uhr komplett gestylt auf der Con zu sein. Tattoos werden passend zum Cosplay am Abend zu vor mit dickem Eyelinerstift auf die Haut gemalt, mit der selben Technik wie man Wandtattoos an die Wand bekommt ohne es aufzukleben. Das Gepäck – ganz ohne Schlafsack oder Luftmatratze, sah bereits so aus als wollten die drei Mädels bei mir einziehen oder zumindest länger bleiben als 4 Tage. Aber natürlich braucht man für jeden Tag ein anderes Cosplay, sonst würde es ja langweilig werden.

Natürlich kam man auch ohne Verkleidung auf die Connichi, aber ähnlich wie auf den Mittelaltermärkten fiel der Begriff „Touri“ erstaunlich oft. Für den Samstag habe ich eine Tageskarte für 30 Euro ergattern können. So landete ich also zum ersten mal dort. Mich empfing zum einen eine komplett zugeparkte gegend rund um die Stadthalle. Selbst in den kleinen Straßen der Anwohner standen sie ohne Rücksicht auf Garagenausfahrten. Teilweise wurden auch andere Autos zugeparkt. Na wenn das nicht ein gefundenes Fressen für Knöllchenverteiler gewesen wäre, aber erstaunlicherweise gabs kaum bis gar keine Kontrollen. Das nächste was ich sah, war ein völlig überfüllter Stadtpark, Menschenmassen die um, auf und vor der Mauer standen sowie einen breiten Strom runter zur Stadthalle. Das nächste was auffiel war, dass die Sicherheitsvorkehrungen eher lasch waren. Ich kam mit einem spitzen Dolch (nicht scharf aber die Spitze durchaus nicht zu unterschätzen) auf das Gelände, ohne das irgendjemand gefragt hat – ich hatte nicht bedacht, dass die Sicherheitsbestimmungen bei der Connichi anders sein könnten als auf Mittelaltermärkten.

Im Matsuri aßen wir Ramen ラーメン, mit wenigen Nudeln, einem Stück Fleisch und einer undefinierbar schmeckenden Plörre, Yakisoba 焼きそば mit ebenfalls einem eher undefinierbaren Geschmack, die japanischen Würstchen am Spieß 棒付きフランク waren nichts weiter als Wiener Würstchen am Holzspieß mit süß sauer Sauce, der japanische Crêpe mit Brownies oder Käsekuchen クレ–プ war laut herumfragen gut und essbar. Es schmeckte zwar gut, war aber nichts besonderes. Kakigori かき氷 , crushed Ice mit zwei verschiedenen Sorten Sirup war sehr lecker, wenn man nicht den Fehler machte, Minze zu wählen und was besonders gut war, Yakitori 焼き鳥, an Spießen eingelegtes und gegrilltes Hähnchen mit süß sauer Sauce, das Fleisch war hauchzart. Soviel zum Essen. Der Bubble Tea war super lecker. Er wird dort trotz des allgemeinen Verbots aufgrund der Krebserregenden Stoffe in den Kugeln verkauft.

 

Die Menschen waren größtenteils freundlich, gleich per du, lustig und verrückt. Neben den schreiend bunten und grellen Kostümen gab es natürlich auch die dezenteren oder auch ganz in schwarz gekleidete Figuren. Je teurer bzw aufwendiger das Outfit war, desto mehr neigten die Cosplayer allerdings zur Hochnäsigkeit. Allerdings fallen die kaum auf in der Masse von Charakteren aus Hobbit, Herr der Ringe, Harry Potter, Mangas, Sailor Moon, Star Wars, einem Ort wo Tauriels, Nekos, Laws und Darth Vaders gemeinsam abhängen ohne sich über den anderen lustig zu machen. Kaufen konnte man dort eine Vielzahl an Dingen. Wicks, spitze Ohren, Kostüme, Schmuck, Taschen, Schuhe, Zeichnungen und natürlich auch Figuren, DVDs und Poster.

Seltsam wurde es dann am Samstag für einige Zeit als es plötzlich anfing zu regnen. Wir wollten eigentlich zum Reparatur service rein und uns dort noch ein wenig im trockenen umschauen. Leider waren sämtliche Türen fest verschlossen. Keiner wurde reingelassen und keiner wurde hinaus gelassen. So waren also die, die drinnen waren zwar im warmen aber eingesperrt und alle anderen standen im kalten nassen Regen und waren ausgesperrt, trotz teurer Con-Karte. Was also tun? Erfahren hat man nichts. Später kam dann die Information das jemand sich drinnen verdächtig verhalten hatte und deswegen alle gecheckt werden mussten die drinnen standen. Wir haben uns währenddessen  in meinem Auto aufgewärmt.

 

Jedoch letztenendes war es ein lustiges Wochenenden mit vielen Themen und vielen unterschiedlichen Menschen, lustigen aber auch bewegenden Szenen und viel Spaß. Nebenbei habe ich noch gelernt das Mangafans nicht nur eine seltsame kleine Gemeinde sind, sondern ähnlich wie Mittelalterfans tolerant und freundlich gleichgesinnten wie auch anders gesinnten gegenüber stehen und Themen wie Sex, Bi oder Hetero keine Tabuthemen sind sondern offen angesprochen werden.

con9

Und zum Schluss: Natürlich passt nicht jeder in jede Gruppe. Wer reiche Fangirls sucht ist grade in diesem Haufen nicht ganz am richtigen Ort. Alles in allem ein wundervolles Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften und zwei neuen Freunden, welche beide nächstes Jahr gerne wieder bei mir Willkommen sind. Kia und Yuki 😀 ich freu mich auf euch.

 

 

13 Things Mentally Strong People Don’t Do

Veröffentlicht: 1. Februar 2016 in Allgemein

Manche von uns kann ein Windhauch umpusten. Andere hingegen scheinen sogar einem Tornado standzuhalten. Gekrümmt vielleicht und mit verzerrtem Gesicht, aber immer noch auf den Beinen stehend. Was machen sie anders, was können wir von ihnen lernen?

Amy Morin ist eine amerikanische Psychotherapeutin und klinische Sozialpädagogin. Innerhalb von drei Jahren starben ihre Mutter und ihr 26-jähriger Ehemann, beide plötzlich und unerwartet. Wenig später erkrankte ihr geliebter Stiefvater an einem unheilbaren Krebs. Der drohende Verlust machte sie fast wahnsinnig.

In dieser Situation schrieb sie einen Brief an sich selbst. Als Erinnerung daran, dass sie stark sein wollte. Stark genug, um das zu überleben. Der Brief enthielt eine Liste mit 13 Dingen, die mental starke Menschen nicht tun. Dinge, die einem schwere Zeiten noch schwerer machen, wenn man sie nicht vermeidet. Aus dem Brief entstanden ein Blog Post und ein gleichnamiges Buch (engl/deutsch), das inzwischen in 20 Sprachen übersetzt wurde: „13 Things Mentally Strong People Don’t Do“.

Also, was unterscheidet jene, die die Schläge des Schicksals einstecken und aushalten, von denen, die auf die Bretter gehen?

Sie haben andere Gewohnheiten, gehen anders um mit ihren Gefühlen und Gedanken.

Hier meine Gedanken zu den 13 Gewohnheiten von Amy Morins Liste:

#1 Sie verschwenden keine Zeit mit Selbstmitleid.

Selbstmitgefühl bringt uns an einen Ort von Fürsorge und Heilung, in ein Krankenhaus für die Seele. Selbstmitleid ist nur ein Ticket ins Jammertal, überall Schreie nach „Warum ich?“ und aufgerissene Wunden und nirgendwo Selbstverantwortung oder Akzeptanz, dass das Leben eben nicht immer fair ist. Selbstmitleid macht uns zu Zwergen. Selbstmitgefühl lässt uns wachsen, aus den Erfahrungen lernen, vielleicht sogar mit Dankbarkeit aus ihnen hervorgehen. „Okay, weiter geht’s“ statt „Oh Gott, so schlecht wie mir ging’s noch nie jemandem, ich bin der Abfalleimer des Universums!“

#2 Sie geben ihre Macht nicht ab.

Nicht den Chef, nicht den Partner, nicht das Kind verantwortlich dafür machen, dass wir uns mies oder minderwertig fühlen. Und auch nicht dafür, dass es uns besser geht. Sondern die Macht über uns bei uns behalten – da gehört sie hin, dann gehört sie uns. Mitsamt der Chance, neu anzufangen.

#3 Sie scheuen sich nicht vor Veränderung.

Leicht ist sie nicht. Aufzuhalten aber auch nicht. Die Veränderung. Was wir tun können: ihr die Arme öffnen, so gut es eben geht, trotz der Sorgen, die das Hirn vielleicht produziert. Die Augen öffnen für das, was ist, und das Herz für das, was kommen mag. Dann gehen wir nicht unter. Wir werden zwar trotzdem nass, reiten aber auf den Wellen.

#4 Sie verschwenden keine Energie für Dinge außerhalb ihrer Kontrolle.

Was nützt es uns, wenn wir uns beschweren über den zähen Verkehr, das zerbrochene Geschirr, das gebrochene Bein, oder über die Menschen, die sich anders verhalten, als wir es uns gewünscht hätten? Das ist, wie Glenn Turner schrieb, als würden wir im Schaukestuhl sitzen: Es beschäftigt uns, bringt uns aber nirgendwohin. Höchstens in den Wahnsinn (und ich weiß, wovon ich spreche, ich selbst hadere noch häufig mit dem Ungemach und brauche immer erst etwas Zeit, bis ich es akzeptiere).

#5 Sie versuchen nicht, es jedem recht zu machen.

Es wäre schön, wenn uns alle mögen, lieben, bejubeln würden. Tun sie aber nicht und werden sie auch nie tun. Und den allermeisten da draußen sind wir ohnehin egal, Nebenfiguren in ihrem Theaterstück, wenn überhaupt. Was bringt es dann, sie beeindrucken zu wollen, indem wir zu Ja-Sagern werden? Genauso wenig wie das Gegenteil – unbedingt allen zu zeigen, wie unabhängig wir doch angeblich sind (diesen Weg gehen meinem Eindruck nach immer mehr von uns in dieser zerfallenden Welt). Mental starke Menschen geben sich so, wie sie sind. Sie stehen auf für das, was ihnen wichtig ist und halten die Kritik aus, bleiben aber auch mal sitzen und überlassen anderen die Bühne.

#6 Sie fürchten sich nicht vor kalkulierten Risiken.

Keine idiotischen Risiken, keine Sprünge vom Dach, weil man ja vielleicht doch als einziger Mensch fliegen kann. Doch solche, über die wir im Vorfeld nachgedacht haben, die wir durchdacht haben. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Und überwiegt das Gute, das passieren kann?

#7 Sie verlieren sich nicht in der Vergangenheit.

Unsere Geschichte gehört zu uns. Sie zu kennen, heißt uns selbst zu kennen. Nur sollten wir uns nicht in der Vergangenheit verlieren wie Mensch, der eine Zeitmaschine erfunden, sie aber leider nicht mitgenommen hat bei seiner Reise ins Mittelalter und dann dort feststeckt und alle alten Drachen erneut bekämpfen muss. Unsere Energie ist am besten aufgehoben im Hier und Jetzt. Dem einzigen Ort, an dem wir verzeihen, glücklich sein, entscheiden, handeln können.

#8 Sie machen nicht dieselben Fehler wieder und wieder.

Manche Fehler müssen wir mehrmals machen, bis wir sie gemeistert haben. Mehrmals, aber nicht unendlich oft. „Verrückt ist, immer wieder dasselbe zu machen und mit einem anderen Ergebnis zu rechnen“, wie Einstein bekanntlich sagte. Vielleicht sollte der nächste Partner dann doch mal kein brutaler Säufer sein, der nächste Job keine 80 Stunden in der Woche fressen und das nächste Kindermädchen keinen zwanghaften Hang zum Nacktsein haben. Fehler sind gut und wichtig, allerdings nur, wenn wir aus ihnen lernen. Entscheidend die Frage: Was kann ich beim nächsten Mal besser machen?

#9 Sie nehmen anderen Menschen Erfolg nicht übel.

Ja, es gibt einen oder tausend oder millionen Leute, die das haben, wonach wir uns sehnen. Dann können wir Eifersucht und Neid und Missgunstwalten oder uns von ihnen inspirieren lassen, Taten folgen lassen und unsere Energie für unsere Träume einsetzen.

#10 Sie geben nicht nach dem ersten Scheitern auf.

Wenn Menschen erst im Erwachsenenalter Laufen lernen würden, säßen die meisten von uns vielleicht im Rollstuhl – weil wir, anders als Kinder, viel zu oft viel zu schnell aufgeben. „Ich bin einmal hingefallen und es hat wehgetan, nochmal probier ich das bestimmt nicht!“ Dabei bringt uns jeder Versuch näher ans Ziel (wenn wir draus lernen).

#11 Sie fürchten sich nicht vorm Alleinsein.

Wir alle sollten Zeit mit uns allein verbringen. Muss ja nicht nachts im Wald sein. In der Stille können wir unsere innere Stimme am besten hören. Und nur in der Stille das finden, was wir meistens im Außen suchen: tiefes Glück und Freundschaft mit uns selbst. Wenn wir diese Kunst beherrschen, befreien wir uns von oberflächlichen Zielen und zu großer Abhängigkeit von anderen.

#12 Sie glauben nicht, die Welt würde ihnen etwas schulden.

Die Welt schuldet uns nur sechs Buchstaben N i c h t s. Es ist nicht unser angeborenes Recht, dass das Leben unsere Erwartungen erfüllt. Wenn, dann sind es wir, die die Puzzle-Teile zusammenfügen und Sinn im Chaos finden müssen. Und nur wir sind dafür verantwortlich, was draus zu machen aus unserer Zeit und unseren Fähigkeiten und Zielen.

#13 Sie erwarten keine sofortigen Ergebnisse.

Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, und wenn, dann ist er beim Aufprall gestorben, hab ich neulich gehört. Alles, was etwas wert ist, ist es auch wert, dafür geduldig zu sein. Die vermeintlichen Abkürzungen rechts und links liegen lassen und mitten durch unseren Weg gehen, Tag für Tag, Schritt für Schritt. Das braucht Stärke, macht aber auch stark, weil wir so wirklich vorankommen.

Quelle: 13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun

 

Distortet Trust – Musik mal ganz anders

Distortet Trust was ist das denn und was ist das für ein Name? Hat der eine bestimmte Bedeutung? Warum heißt es wie es heißt? Gute Fragen nicht wahr? Jeder stellt sich sicherlich zu den Themen die Blogger so schreiben solche und ähnliche Fragen. Aber gibt es letztlich auch Antworten auf diese Fragen? Ich glaube ja irgendwie nicht. Im Grunde liest man doch auf den Blogs die Meinung der Blogger und bildet sich dann eine eigene Meinung dazu oder lässt es eben bleiben. Distortet Trust ist ein Projekt. Das Projekt eines Freundes von mir, welchen ich über die Community der Drei Fragezeichen Fans Rocky Beach kennen gelernt habe unter dem Namen Spellbound oder Spelli. Jedenfalls ist Distorted Trust so was wie eine Band aus einer Person. Also doch nur ein Projekt, welches Musik macht. Ähhh. Das Projekt macht Musik? Nein natürlich nicht das Projekt alleine, sondern die Person dahinter. Die aktuelle Besetzung von Distortet Trust: Karsten: Synthies/Guitars/Bass/Vocals/Programming/Songwriting/Lyrics/Artwork/Recording/Mixing. Eine Person – Karsten – oder eben Spelli.

 

 

Interessanterweise hat er nicht nur ein Projekt. Neeeien. Gleich fünf Projekte. Wo allerdings der Unterschied ist, weiß ich gerade auch nicht. Aber er ist auch nicht immer allein bei seinen Projekten. Nicht nur verschiedene SängerInnen unterstützen ihn bei seiner Arbeit – wenn sie nicht gerade alle weggelaufen, auch Freunde und Bekannte oder Freundesfreunde, wie Sven, Thomas und Oly tauchen bei seinen Projekten auf. Einige Projekte sind, aufgrund von bereits erwähntem Sängermangel Gesanglos, doch irgendwann hat Karsten dann wirklich einen auf Soloband gemacht und auch noch selbst dazu gesungen.

 

 

Distorted Trust ist ein Musikprojekt, welches sich um die Musikrichtung EBM, also Dark Electro dreht. Dawn of Emptiness dagegen dreht sich ausschließlich um die Musikrichtung Metal, wobei selbst das ja ein ziemlich weitgefasster Begriff ist, da es ja massenhaft verschiedene Metalrichtungen gibt. Aber gut, Metal. Chambers of Verity, auch eines seiner Projekte ist in Anlehnung an seine Musikhelden entstanden. Bands wie The Mission, Lush, Fields of the Nephilim, The sisters of Mercy, Joy Division, Mephisto Waltz und viele mehr inspirierten ihn zu Chambers of Verity. Im Februar 2014 erblickte Serberus das Licht der Welt. Eine gelungene und interessante Mischung aus Metal und Electro. Ihr werdet jetzt sagen, es sei ein Unding beides zu mischen, doch Karsten und seinem Mitstreiter Sven ist es wirklich gelungen tolle Musik zu produzieren. Sein zurzeit glaube ich aktuellestes Projekt, welches auch bisher nur ein kleines Album beinhaltet nennt sich Exposed Paranoia und dazu gibt es nur eines zu sagen:

 

Hier gibt es Rock, einfach nur Rock. Und das ist auch gut so.
Roh, rau und dreckig.

 

Bei dem Projekt Distortet Trust gibt es inzwischen dreizehn Alben. Diese hier alle aufzuzählen würde zu weit führen, da ja auch die anderen Projekte mehrere Alben beinhalten. Bei Dawn of Emptiness finden sich beispielsweise vier Alben, bei Chambers of Verity neun Alben, bei Serberus nur ein Album und auch Exposed Paranoia beeinhaltet zur Zeit nur ein Album.

 

 

Alles in allem sind es alle Projekte wert, sie mal anzuhören und ihnen zumindest die Chance zu geben zu beweisen das sie gut sind. Es ist auch nicht alles meins, aber einige dieser Songs höre ich echt gerne, teilweise auch zum Sport oder aufräumen, wenn ich ein bisschen Schwung brauche. Ich glaube, bei den Projekten findet jeder etwas, der Rock, Metal und Electro irgendetwas abgewinnen kann.

 

Hier ein paar Links zur Facebookseite und zur Soundcloud Seite. Auf die Homepage kommt man auch über das Banner.

 

 

WoW, Uga Agga und Hearthstone

Veröffentlicht: 11. November 2015 in Allgemein

So viele Spiele und doch kaum Zeit für alle. Ein MMORPG, ein in der Steinzeit spielendes Browsergame und eine virtuelles Kartenspiel, weil wer setzt sich denn heute noch mit Freunden zusammen und spielt Karten an einem realen Tisch aus Holz oder einem anderen Material, welches nichts mit Pixeln zu tun hat?

Ein MMORPG oder ausgeschrieben Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel) ist ein ausschließlich über das Internet spielbares Computer-Rollenspiel, bei dem mehrere tausend Spieler gleichzeitig eine virtuelle Welt bevölkern können. Ein Browserspiel ist ein Computerspiel, das einen Webbrowser als Benutzerschnittstelle benutzt. Ein Kartenspiel ist ein Spiel, bei dem Spielkarten der wesentliche Bestandteil des Spielmaterials sind. Die große Vielzahl unterschiedlicher Kartenspiele ergibt sich aus unterschiedlichen Kombinationen oft grundsätzlich ähnlicher Kartenspielregeln, aus unterschiedlichen Spielzielen und der Verwendung unterschiedlicher Spielkarten. Hearthstone: Heroes of Warcraft dagegen ist ein Computerspiel des US-amerikanischen Spielentwicklers Blizzard Entertainment. Es zählt zum Genre der Online-Sammelkartenspiele. Also auch wieder kein Tisch. Wobei, immerhin ein virtueller Tisch. Das ist mal besser als nichts. Aber eben doch nur Pixel am Ende.

World of Warcraft ist ein solches MMORPG. In World of Warcraft erstellt der Spieler einen Charakter. Dabei sind verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Frisuren, Hautfarben, Gesichtsmerkmale und Bärte frei wählbar. Der Spieler muss sich bei der Erstellung seines Charakters für Allianz oder Horde entscheiden. Von ihrer Wahl ist es abhängig,  welche Völker sie wählen können. Auf Seiten der Allianz kann man sich zwischen Menschen, Nachtelfen, Zwergen, Gnomen, Draenei und Worgen entscheiden, während man auf der Hordenseite Orcs, Tauren, Untote, Trolle, Blutelfen und Goblins wählen kann. Zudem ist es möglich, Pandaren zu spielen, die sich im Laufe des Spiels für eine Fraktion entscheiden können. Insgesamt stehen elf Klassen zur Verfügung: Druide, Hexenmeister, Jäger, Krieger, Magier, Paladin, Priester, Schamane, Schurke, Todesritter und Mönch. Die Wahl des Volkes schränkt die Klassenwahl ein, da nicht alle Klassen jedem Volk zur Verfügung stehen. Das Ziel von World of Warcraft ist es, seinen erstellten Charakter bis zur Maximalstufe 100 aufsteigen zu lassen. Falls die Maximalstufe 100 erreicht wurde, ist es das Ziel, seinen Charakter mit neuer und besserer Ausrüstung auszustatten.

Uga-Agga ist ein wie oben schon erwähntes Browsergame. Uga-Agga spielt in der Steinzeit. Die Sitten sind rau, unangekündigte Überfälle an der Tagesordnung. Das läßt Du Dir natürlich nicht gefallen und mit Unterstützung Deines Stammes schlägst du zurück. Und schon ist die schönste Knüppelei in Gang. Agga tobt, Uga gießt Blümchen und Stämme bekriegen sich. Der ganz normale Wahnsinn im Tal. Entweder spielt man als Einzelkämpfer, wobei dann größere Knüppeleien ausfallen oder man spielt im Verbund eines Stammes mit mehreren anderen. Man bewohnt Höhlen, Seite an Seite mit Freunden und Feinden. Je mehr Höhlen man hat, desto mächtiger ist man am Ende. Diese Höhlen baut man auf, um die Ressourcenproduktion anzukurbeln. Im laufe der Zeit entscheidet man sich für einen Gott. Möchte man lieber aufbauen und Blümchen gießen wählt man eher Uga, zieht es einen jedoch mehr in den Krieg und in die berüchtigten morgendlichen Knüppeleien, wählt man wohl doch besser Agga. Wer jedoch die Zeit unter seine Kontrolle bringen will wählt am besten Enzio. Je nach Gott gibt es auch noch verschiedene Halbgötter, welche man wählt um sich auf eine bestimmte Einheit zu spezialisieren. Bei Uga gibt es Slavomir, Halbgott des Windes, Kirkalot Halbgott der Erde und Trubatsch Halbgott des Lichts. Bei Agga findet sich Firak Halbgott der Schatten, Shadow-Dragon Halbgott des Feuers und Carmi Halbgöttin der Ärodünamik. Enzio dagegen hat „nur“ die Beständigkeit der Zeit. Bis zu 8 Höhlen kann ein Häuptling kontrollieren, doch diese muss man – bis auf die Starthöhle natürlich – erst mal irgendwo herbekommen. Ist man in einem Stamm, kann man sich beim missionieren helfen lassen. Die Einöden müssen zuerst freigeknüppelt werden und können dann mit Einsatz verschiedener Ressourcen missioniert werden. Man benötigt 4 Sterne. Mit dem 4. Stern gehört einem auch die Höhle. Aber ich will nicht gleich alles verraten, komm ins Tal und entdecke selbst die Möglichkeiten.  UGH!

Hearthstone ist ein schnelles strategisches Kartenspiel. Aber eben ein virtuelles. Man kämpft mit Monstern aus World of Warcraft aber immer nur gegen einen Gegner. Je nach Erfahrung hat man mehr oder weniger bessere Karten als der andere. Man spielt Karten aus, wirkt Zauber, beschwört Kreaturen und befehligt Helden aus dem Warcraft-Universum in epischen strategischen Duellen. Es gibt verschiedene Kartensets: Die Forscherliga, das große Turnier, der Schwarzfels, Goblins gegen Gnome und der Fluch von Naxxramas. Wie im WoW gibt es die Klassen: Druiden, Jäger, Magier, Krieger, Schamane, Schurke, Paladin, Hexenmeister und Priester. Zwischen diesen kann man bei Hearthstone wählen und jeder hat seine speziellen Fähigkeiten in Form von Heldenfähigkeiten und speziellen Klassenkarten. Ansonsten gibt es noch die Zauberkarten, Waffenkarten und Dienerkarten.

Aber es ist ein Kartenspiel und wie bei jedem Kartenspiel muss man sich Gedanken über die eigene Strategie machen und am besten auch versuchen herauszufinden mit welcher Strategie der Gegner spielt. Also doch eigentlich gar nicht so schlecht. Es macht auf jedenfall Spaß und das ist ja die hauptsache bei einem Spiel, ob nun virtuell oder real.

Warum ich das hier so schreibe? Keine Ahnung ich hatte einfach mal Lust dazu über Games zu schreiben. Achja, das beste hab ich ja überhaupt vergessen. Tibia. Auch ein Online Spiel, aber hey, es hat nur eine Zweidimensionale Grafik. Und das in einer Zeit wo alles 3D ist, sogar die Filme. Aber es ist wirklich wahr, ein 2D Spiel und es ist mit seiner Bausteingrafik so was von niedlich und nostalgisch und so weiter.

Jeder Charakter (char)  hat eine von ihrer Spielstufe (Level) abhängige Höchstzahl an Treffer- und Manapunkten. Je mehr Trefferpunkte (Hitpoints oder hp) ein Charakter hat, desto mehr Schaden kann ihm zugefügt werden, bis er stirbt. Die Manapunkte symbolisieren die magische Energie, die dem Charakter zur Verfügung steht, um Zauberstäbe oder Zauberformeln zu nutzen. Damit sich hp und Mana regenerieren können, muss die Spielfigur Nahrung aufnehmen. Nahrungsmittel sind in Tibia sehr vielfältig; so können Fleisch, Pilze oder andere Nahrungsmittel aus getöteten Kreaturen (Monstern) gewonnen werden, Beeren von Sträuchern geerntet oder Brot aus Mehl und Wasser gebacken werden. Das Benutzen von Heiltränken oder speziellen Runen kann ebenfalls hp und Mana wiederherstellen.

Neben den levelabhängigen maximalen hp und Manapunkten kann die Spielfigur auch verschiedene Fähigkeiten verbessern. Diese Fähigkeiten sind das Magic level, Fist fighting, Club fighting, Sword fighting, Axe fighting, Distance fighting, Shielding und Fishing. Je nach ihrem Beruf kann die Spielfigur gewisse Fähigkeiten schneller ausbauen. Ein Knight steigt beispielsweise schneller in Nahkampffertigkeiten auf als ein Sorcerer, welcher wiederum schneller in seiner Magiestufe aufsteigt und somit offensive Zaubersprüche viel effizienter einsetzen kann usw.

Wird deinem Charakter ein größerer Schaden zugefügt, als diese Trefferpunkte hat, so stirbt sie. Der Tod deines Charakters bedeutet nicht das Ende des Spiels, birgt aber erhebliche Nachteile. So verliert der Charakter Teile seiner Ausrüstung, verliert Erfahrungspunkte und steigt möglicherweise ein oder mehrere Spielstufen ab. Nur der Erwerb bestimmter Ausrüstungsgegenstände und/oder Blessings kann diesen Schaden reduzieren.

Die Motivationen der Spieler und letztendlich die Ziele des Spiels sind es, eine möglichst hohe Spielstufe zu erreichen, Reichtum und wertvolle Gegenstände zu erwerben, viele Quests zu lösen und die stärksten Monster zu besiegen. Um dies zu erreichen, ist es erstrebenswert, zunächst eine Ausrüstung mit angemessenem Verteidigungswert zu tragen bzw. Zaubersprüche zu erlernen. Eine bessere Ausrüstung und starke Zauberformeln sind zwar teurer und aufwändiger zu erstehen, jedoch richtet ein Spieler mit besserer Ausrüstung mehr Schaden an und kann sich gegen Angriffe besser verteidigen. Ein essenzielles Spielkonzept ist daher das Looten getöteter Monster. Hat ein Spieler ein Monster besiegt, so kann er dessen Körper öffnen und dort Goldmünzen, Nahrung, Waffen, Schilde, seltene Gegenstände und vieles mehr finden. Durch das Sammeln des Goldes und den Verkauf der angeeigneten Gegenstände ist es möglich, Geld zu verdienen, um sich damit eine bessere Ausrüstung zu kaufen oder auch die monatliche Miete für ein Haus zu zahlen.

So, jetz hab ich glaub alles. Aber vielleicht auch nicht. Aber zumindest ist mein Computer inzwischen so warm, dass er vermutlich demnächst wieder ausgehen wird. Daher belasse ich es vorerst einmal bei dem was schon da steht.

Das Wundermittel der Natur

Veröffentlicht: 9. November 2015 in Allgemein